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Watching the revolution of January 2011, the world saw Egyptians, men and women, come together to fight for freedom and social justice. These events gave renewed urgency to the fraught topic of gender in the Middle East. The role of women in public life, the meaning of manhood, and the future of gender inequalities are hotly debated by religious figures, government officials, activists, scholars, and ordinary citizens throughout Egypt. Live and Die Like a Man presents a unique twist on traditional understandings of gender and gender roles, shifting the attention to men and exploring how they are collectively "produced" as gendered subjects. It traces how masculinity is continuously maintained and reaffirmed by both men and women under changing socio-economic and political conditions. Over a period of nearly twenty years, Farha Ghannam lived and conducted research in al-Zawiya, a low-income neighborhood not far from Tahrir Square in northern Cairo. Detailing her daily encounters and ongoing interviews, she develops life stories that reveal the everyday practices and struggles of the neighborhood over the years. We meet Hiba and her husband as they celebrate the birth of their first son and begin to teach him how to become a man; Samer, a forty-year-old man trying to find a suitable wife; Abu Hosni, who struggled with different illnesses; and other local men and women who share their reactions to the uprising and the changing situation in Egypt. Against this backdrop of individual experiences, Ghannam develops the concept of masculine trajectories to account for the various paths men can take to embody social norms. In showing how men work to realize a "male ideal," she counters the prevalent dehumanizing stereotypes of Middle Eastern men all too frequently reproduced in media reports, and opens new spaces for rethinking patriarchal structures and their constraining effects on both men and women.
Krone der Schöpfung? Vor 100 000 Jahren war der Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Unsere Vorfahren teilten sich den Planeten mit mindestens fünf weiteren menschlichen Spezies, und die Rolle, die sie im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen. Vor 70 000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herren des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ. Bis heute hat sich diese Vorherrschaft stetig zugespitzt: Der Mensch hat die Fähigkeit zu schöpferischem und zu zerstörerischem Handeln wie kein anderes Lebewesen. Anschaulich, unterhaltsam und stellenweise hochkomisch zeichnet Yuval Harari die Geschichte des Menschen nach und zeigt alle großen, aber auch alle ambivalenten Momente unserer Menschwerdung.
Dieses Buch wagt sich an ein Tabu: Fünf Jahre lang hat Shereen El Feki Frauen und Männer in den arabischen Ländern, vor allem in Ägypten, befragt, was sie über Sex denken und welche Rolle er in ihrem Leben spielt. El Feki schildert bewegende Schicksale, erläutert historische Hintergründe und liefert aufschlussreiche Daten. Anhand der verschiedenen Aspekte von Sexualität eröffnet sie völlig neue Einblicke in das Innenleben der sich wandelnden arabischen Welt. Sie betont, dass den Islam eigentlich eine positive Haltung zur Sexualität auszeichnet, vertritt aber zugleich die provokante These, dass ohne einen freieren, offeneren Umgang damit die politisch-soziale Entwicklung in den arabischen Gesellschaften weiterhin stagnieren wird.
Muslime in Europa stehen im Fokus. Sie werden beäugt, beforscht und vermessen. Von diesem geballten öffentlichen und politischen Interesse ist auch die akademische Forschung nicht ausgenommen. Der Band hält hier inne und fragt: Wer wird auf welche Weise als Muslim in den Blick genommen? Von wem und warum? Welche Fragen sind prägend und welche erkenntnistheoretischen und normativen Annahmen liegen ihnen zugrunde? Die Beiträge des Bandes beleuchten (selbst-)kritisch die Zusammenhänge von akademischem Wissen und politischem Eingriff. Denn nicht ein Mehr an Wissen über Muslime führt zu einer wirksamen Kritik an ihrer vermehrten Diskursivierung, sondern eine kritische Reflexion über die Voraussetzungen der Wissensproduktion.
Der Titel dieses heftig umstrittenen Bestsellers ist in die Umgangssprache eingegangen. Weiblichkeitswahn – das ist die von mächtigen wirtschaftlichen Interessengruppen manipulierte Umkehrung der Frauenemanzipation. Die Frau wird durch psychologische Dauerbeeinflussung in der Werbung und in den Massenmedien zur «glücklichen Hausfrau und Mutter» umfunktioniert, wird als kaufkräftige Konsumentin umschmeichelt und auf ein Sexualsymbol mit Warencharakter reduziert. Betty Friedan führt ein erdrückendes Beweismaterial ins Feld gegen das entstellte Image des weiblichen Wesens in unserer Zivilisation. Die Autorin zeigt allerdings auch Wege, auf denen die moderne Frau trotz aller Widerstände ihren eigenen Glücksansprüchen und denen der Familie gerecht werden kann. Dieses Werk einer intelligenten und temperamentvollen Frau über die Frau sollte auch Pflichtlektüre für Männer sein.

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