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Leben und lieben in Zeiten der Diktatur: Die Autorin und Journalistin Barbara Demick erzählt bewegende Geschichten von Menschen in Nordkorea, ihrem Alltag, ihren Beziehungen, ihren Ängsten und vor allem den Herausforderungen durch die gnadenlosen Lebensverhältnisse im Schattenreich des "geliebten Führers" Kim Jong Il. Barbara Demick schildert in ihrem bewegenden Buch die Geschichte von Song Hee-suk, einer regimetreuen Vorzeigebürgerin, die zusehen muss, wie ihre Schwiegermutter, ihr Ehemann und ihr Sohn vor Hunger sterben. Sie berichtet von der Ärztin Kim Ji-eun, die verzweifelt, weil sie ihren Patienten nicht helfen kann, da selbst die Voraussetzungen für die einfachste medizinische Versorgung fehlen; sie erzählt von Mi-ran und ihrem Verehrer Jun-sang, einem Liebespaar, das sich nur in der Dunkelheit treffen kann, weil die Beziehung gegen die Parteidoktrin verstößt. Doch wenn sich das verheißene sozialistische Paradies des Führers Kim Jong Il als Hölle auf Erden erweist, bleibt allein die Flucht. Seit den massiven Kriegsdrohungen Nordkoreas gegenüber Südkorea und den USA im Frühjahr 2013 steht das streng abgeschottete Land im Fokus des internationalen Interesses. Die Situation hat sich 2017 durch den öffentlichen verbalen Schlagabtausch zwischen US-Präsident Donald Trump und Kim Jong Un, dem Sohn des verstorbenen Führers Kim Jong Il, noch verschärft. Die langjährige Ostasien-Korrespondentin der "Los Angeles Times" Barbara Demick ist eine exzellente Kennerin der Verhältnisse in der diktatorisch regierten Volksrepublik. In ihrem mit dem Human Rights Book Award ausgezeichneten Buch liefert sie tiefe und verstörende Einblicke in das Alltagsleben Nordkoreas und zeigt uns eine ferne, sehr fremde und nahezu unbekannte Welt. "Ein scharfsinniges, über die Maßen erhellendes Buch über das Alltagsleben in Nordkorea" Jung Chang, Autorin des Weltbestsellers "Wilde Schwäne" "Auf dem deutschsprachigen Buchmarkt kommt wohl nichts näher an den nordkoreanischen Alltag heran als dieses ausgezeichnet geschriebene Buch." Süddeutsche Zeitung "Ungewöhnlich, klug, engagiert" der Freitag
Follows the lives of six North Koreans over fifteen years, a chaotic period that saw the rise to power of Kim Jong Il and the devastation of a famine that killed one-fifth of the population, illustrating what it means to live under the most repressive totalitarian regime today.
Ein erschütternder Bericht aus der Hölle Nordkorea Das diktatorisch regierte Nordkorea ist fast völlig isoliert, aggressiv und bettelarm. Und es hält rund 150.000 seiner Bürger in Lagern gefangen, die vergleichbar sind mit NS-Konzentrationslagern oder dem Gulag. Da die Lager seit Jahrzehnten existieren, gibt es inzwischen Tausende, die dort aufgewachsen sind. Einer von ihnen ist Shin Dong-hyuk. Blaine Harden erzählt die Geschichte des 1982 im sogenannten Lager 14 geborenen Shin, der bis zu seiner Flucht nie etwas anderes kennengelernt hatte als die grausame und primitive Lagerwelt. Menschlichkeit, Vertrauen, Wärme, Zuneigung und jegliche Errungenschaften der Zivilisation waren ihm unbekannt, Hunger, Misstrauen und brutale Züchtigungen hingegen Alltag. Shins Zeugenbericht gibt einen tiefen Einblick in die unmenschlichen Lebensverhältnisse, die in dieser Lagerhölle herrschen, und schildert das berührende Schicksal eines jungen Mannes, dem wie durch ein Wunder die Flucht in die Freiheit gelang.
North Korea is Orwell’s 1984 made reality: it is the only country in the world not connected to the internet; Gone with the Wind is a dangerous, banned book; during political rallies, spies study your expression to check your sincerity. After the death of the country’s great leader Kim Il Sung in 1994, famine descended, and Nothing to Envy – winner of the 2010 BBC Samuel Johnson Prize for Non-Fiction – weaves together the stories of adversity and resilience of six residents of Chongin, North Korea’s third-largest city. From extensive interviews and with tenacious investigative work, Barbara Demick has recreated the concerns, culture and lifestyles of North Korean citizens in a gripping narrative, and vividly reconstructed the inner workings of this extraordinary and secretive country.
Bandi ist das Pseudonym des ersten literarischen Dissidenten aus Nordkorea. Sein Buch ist die Sammlung von sieben Geschichten, die in den Neunziger Jahren geschrieben wurden und erst jetzt unter riskanten Umständen aus dem Land gelangt sind. In schlichter Poesie und mit feinem Sinn für Humor erzählt der Autor von einem Leben, das vom totalitären Regime durchdrungen ist. Da ist der junge Bauer, dem die nötige Reisegenehmigung fehlt, um seine sterbende Mutter in einer nahen Provinz zu besuchen. Und die Ehe eines jungen Ingenieurs zerbricht an den vererblichen Hierarchien. Der Autor der Geschichten klagt an, macht keinen Hehl aus seiner Wut auf das Regime. »Denunziation« ist ein einzigartiger Blick in ein abgeschottetes Land und ein so mutiges wie beeindruckendes Stück Literatur.

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