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Populism raises awkward questions about modern forms of democracy. It often represents the ugly face of the people. It is neither the highest form of democracy nor its enemy. It is, rather, a mirror in which democracy may contemplate itself, warts and all, in a discovery of itself and what it lacks.This definitive collection, edited by one of the worlds pre-eminent authorities on populism, Francisco Panizza, combines theoretical essays with a number of specially commissioned case studies on populist politics in the US, Britain, Canada, Western Europe, Palestine, Latin America and South Africa. A broadly shared understanding of the nature of populism gives the book a coherence rarely found in collective works and enhances the richness of the case studies.
Kann es das geben, einen guten, linken Populismus? Chantal Mouffe vertritt die Auffassung, dass dies möglich und sogar notwendig ist – eine Position, die ihr auch Kritik eingetragen hat. Führt das nicht zu einer gefährlichen Emotionalisierung? Läuft das nicht ebenfalls auf eine Unterscheidung zwischen gutem Volk und bösem Establishment hinaus? Politik, so Mouffe, funktioniere nun einmal über konfrontative Wir/sie-Konstruktionen; und ja, es gebe eine Art »Oligarchie«, die eine Verwirklichung demokratischer und ökologischer Ziele verhindere. Dies mache klare politische Alternativen und neue progressive Allianzen erforderlich. Eine so präzise wie provokante Intervention, die angesichts der Krise sozialliberaler Parteien und der Debatte um »Identitätspolitik« für Gesprächsstoff sorgen wird.
Populism in Venezuela analyses the emergence, formation, reproduction and resistance to a left-wing populist project in a major world oil producer. For readers who seek to understand the historical, economical and sociological contexts that gave rise to a 38 year-old mestizo-mulato Lieutenant Colonel who stormed the presidential palace in a bloody coup d'état in 1992, subsequently returned to the same palace in 1998, but this time, as a democratically elected President, and has been in power since, this book is the right place to start. In spite of opposition attempts to oust President Hugo Chávez and his political machinery from power, this 'socialism of the twenty-first century' hegemonic project has succeeded in creating an institutional structure designed to improve the lives of the previously excluded population. An in-depth fieldwork study of a Cuban healthcare programme named Barrio Adentro (deep in the slums) in Venezuela's poor and rural areas, and the nonviolence Manos Blancas (white hands) opposition student movement - provides a descriptive and analytical account of people's problems from both sides in a deeply polarised society. The concluding chapter of this book examines Chávez's intention to stay in power until 2031. An original resource for scholars, students and general readers; this book not only furthers our understanding populism in Venezuela but also provides a sound method to analyse populist practices in other contexts.
Obgleich das demokratische Ideal uneingeschränkt bejaht wird, stehen die Systeme, die sich auf das Ideal berufen, immer heftiger in der Kritik. Doch diese Differenz ist nicht so neu, wie sie scheint: Historisch betrachtet ist die Demokratie immer schon als Versprechen und Problem zugleich in Erscheinung getreten. Denn der Grundsatz, Regierungen durch den Wählerwillen zu legitimieren, ging stets mit Misstrauensbekundungen der Bürger gegenüber den etablierten Mächten einher. Die Gegen-Demokratie ist nicht das Gegenteil von Demokratie, sie ist Bestandteil der parlamentarisch-repräsentativen Demokratie, somit permanenter Ausdruck von Misstrauen gegenüber den gewählten Institutionen. Gleichzeitig ist sie aber auch Ausdruck des politischen Engagements der Bürger_innen jenseits der Wahlurnen. Der Begriff Gegen-Demokratie hebt das Widersprüchliche des Misstrauens hervor, das einerseits die Wachsamkeit der Bürger_innen fördert und auf diese Weise dazu beiträgt, die staatlichen Instanzen für gesellschaftliche Forderungen empfänglicher zu machen, das andererseits aber auch destruktive Formen von Ablehnung und Verleumdung begünstigen kann. Das heißt: Die Gegen-Demokratie bestätigt nicht nur, sie kann auch widersprechen. Rosanvallon entfaltet die verschiedenen Aspekte von Gegen-Demokratie und schreibt ihre Geschichte. Nicht zuletzt plädiert er dafür, die ständige Rede von der Politikverdrossenheit zu überdenken. Denn es ist eher von einem Wandel als von einem Niedergang des bürgerschaftlichen Engagements zu sprechen. Verändert haben sich lediglich das Repertoire, die Träger und die Ziele des politischen Ausdrucks. Die Bürger_innen haben inzwischen viele Alternativen zum Wahlzettel, um ihre Sorgen und Beschwerden zu artikulieren. Die politische Form der Gegen-Demokratie sollte im Diskurs der Politikverdrossenheit nicht unterschätzt, sondern aktiv genutzt werden.
Translation of A preface to democratic theory.

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