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Sayyid focuses on how demands for Muslim autonomy are debated in terms of democracy, cultural relativism, secularism and liberalism. He goes on to analyse the evasions by which the decolonization of the Muslim world continues to be deferred, before exploring attempts to speed up the decolonization of the Muslim Ummah.
Der "Islamische Staat“ beruht auf zwei Pfeilern: auf seinem Territorium und auf einer digitalen Infrastruktur, mit der er hocheffizient organisiert wird. Abdel Bari Atwan, der das IS-Gebiet bereist und zahllose Interviews mit Jihadisten geführt hat, bietet in seinem Buch erstmals Einblicke in die digitalen Institutionen und Kommandostrukturen des IS und stellt dessen führende Köpfe vor. Viele Computerspiele faszinieren durch die Verbindung von mittelalterlichem Ambiente und Hightech. Genau hier liegt für viele Jihadisten auch die Faszination des IS, der eine "mittelalterliche“ Ordnung mit Hilfe des Internets aufrechterhält. Das Steuersystem orientiert sich am Koran, wird aber digital organisiert. Das Finanzwesen beruht auf dem Zinsverbot, verwaltet aber den Staatshaushalt und die Einnahmen aus Ölexport, Antiquitätenhandel und Entführung mit elektronischen Krypto-Währungen. Das Bildungswesen sorgt für Koranlektüre, aber auch für digital kompetenten Nachwuchs – auch weiblichen. Der Propagandaapparat setzt auf die Inszenierung von Gewalt und beschäftigt dafür eine ganze Armee von Fotografen, Video-Filmern und Spiele-Entwicklern. Atwan beschreibt die Rolle des Darknet und erklärt, warum die Cyber-Jihadisten dem elektronischen "Counter-Jihad“ immer eine Nasenlänge voraus sein werden. Sein alarmierender Bericht sollte allen zu denken geben, die den IS mit militärischen Mitteln besiegen wollen.
Krone der Schöpfung? Vor 100 000 Jahren war der Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Unsere Vorfahren teilten sich den Planeten mit mindestens fünf weiteren menschlichen Spezies, und die Rolle, die sie im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen. Vor 70 000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herren des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ. Bis heute hat sich diese Vorherrschaft stetig zugespitzt: Der Mensch hat die Fähigkeit zu schöpferischem und zu zerstörerischem Handeln wie kein anderes Lebewesen. Anschaulich, unterhaltsam und stellenweise hochkomisch zeichnet Yuval Harari die Geschichte des Menschen nach und zeigt alle großen, aber auch alle ambivalenten Momente unserer Menschwerdung.
Kulturelle Mittler in der Reform des traditionell jüdischen Bildungswesens.
Stellvertreter Gottes und Nachfolger Mohammeds: Die Kalifen sind von einer besonderen Aura umgeben, auch wenn die erstrebte Machtfülle oft ausblieb. Hugh Kennedy schildert anschaulich die Geschichte der "Führer aller Gläubigen" und zeigt, wie sich nach der Abdankung des letzten osmanischen Kalifen 1924 ein Vakuum bildete – wie gemacht für den IS. Gleich nach dem Tod Mohammeds im Jahr 632 entstand mit Abu Bakr als neuem Oberhaupt der Gemeinde das Kalifat. Aber von Anfang an stellten sich heikle Fragen: Wer war ein legitimer Kalif? War der Stellvertreter des Propheten auch Statthalter Gottes? War das religiöse Oberhaupt aller Muslime zugleich ihr politisches? In dieser ersten Gesamtgeschichte der Kalifen erzählt Hugh Kennedy die Entwicklung des mächtigen Amtes von seiner Entstehung über die glanzvollen Bagdader Kalifate bis zur Neuzeit. Die osmanischen Sultane kompensierten mit dem Amt den Verfall imperialer Macht, heizten dadurch aber seit dem 19. Jahrhundert die Sehnsucht nach der Zeit der ersten Kalifen an, die auch den Salafismus prägt. Hugh Kennedy zeigt eindrucksvoll, wie sich bis heute im Kalifat Größe und Krise des Islam spiegeln, auch wenn es seit Langem keinen mehrheitlich anerkannten Kalifen mehr gibt.

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