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The comprehensive 2005 study of rituals in early modern Europe argues that between about 1400 and 1700 a revolution in ritual theory took place that utterly transformed concepts about time, the body, and the presence of spiritual forces in the world. Edward Muir draws on extensive historical research to emphasize the persistence of traditional Christian ritual practices even as educated elites attempted to privilege reason over passion, textual interpretation over ritual action, and moral rectitude over gaining access to supernatural powers. Edward Muir discusses wide ranging themes such as rites of passage, carnivalesque festivity, the rise of manners, Protestant and Catholic Reformations, the alleged anti-Christian rituals of Jews and witches. This edition examines the impact on the European understanding of ritual from the discoveries of new civilizations in the Americas and missionary efforts in China and adds more material about rituals peculiar to women.
Das Konzept der konfessionellen Identitat hat die Forschungen zur fruhneuzeitlichen Konfessionsgeschichte in den letzten zehn Jahren stark gepragt. Der Band setzt sich kritisch mit diesem Konzept auseinander und stellt ihm ein anderes, das von Konfession und Selbstverstandnis entgegen. Untersuchungsgegenstand sind rituelle Erfahrungen reformiert Glaubiger im alltaglichen Zusammenleben mit Katholiken. Dabei werden mikrohistorische Erkenntnisweisen mit denen der amerikanischen cultural performance-Theorie verknupft, die Erkenntnisse auf eine allgemeinere Bedeutungsebene gebracht. Die Studie ist ein Pladoyer dafur, den Vielschichtigkeiten religiosen bzw. konfessionellen Lebens nachzugehen und religiose Lebenskontexte mit anderen Lebenskontexten im konkreten Alltag vernetzt zu betrachten.
Beim 8. Nassauer Gespr�ch, dessen Ergebnisse hier vorgelegt werden, ging es um die gezielte, wenn auch nicht notwendig immer erfolgreiche Verhaltensbeeinflussung in dezentralen Systemen mit nicht-normativen Instrumenten. Die behandelten Beispiele reichten u.a. von der r�mischen Republik bis zu deutschen Metropolregionen, von der katholischen Kirche bis zur Schule. Der Band vereinigt die Beitr�ge aus juristischer, historischer, kanonistischer, �konomischer, politik-, erziehungs-, verwaltungswissenschaftlicher und psychologischer Perspektive. �ber alle Unterschiede der behandelten Beispiele hinweg und bei allen Verschiedenheiten der Fragestellungen und Methoden der beteiligten Disziplinen zeigen sich dabei immer wieder Parallelen und Struktur�hnlichkeiten in den Formen der Einflussnahme auf Zusammenhalt und Entwicklung solcher sozialer Einheiten. Mit Beitr�gen von Janbernd Oebbecke, Lars Holtkamp, Joachim Blatter, D�rte Diemert, Johannes Ludwig Schipmann, Bernhard Linke, Claudia Garnier, Georg Bier, Christian Walter, Hans-Georg Kotthoff, Indra Spiecker genannt D�hmann, Chistoph M�llers, Martin Beckenkamp, Elisabeth G�bel, Monika John-Koch.
A survey of violence in western Europe from the Reformation to the French Revolution.
English summary: The study revises established historical master narratives about monarchical culture, rituals and symbol theory. Convincingly it argues that ceremonies and cults were not (only) instruments of power by a ruler or an expression of a subject's affection for their sovereign. Instead they were pleas brought forward by the subjects as a kind of asking a favour from the monarch. German description: Untertanenliebe war in den deutschen Staaten ein gebrauchlicher Begriff, um die angeblichen Gefuhle von Untertanen zu ihren Herrschern bei ihren Kulten zu beschreiben. In dieser breit angelegten Studie werden nicht nur die Intentionen dieser Veranstaltungen und die mit ihnen verbundenen Erfahrungen und Wahrnehmungen untersucht, sondern auch etablierte historische Meistererzahlungen zur Kulturgeschichte der Monarchie, zur Interpretation von Ritualen und zur Symboltheorie revidiert. Die zeitgenossische Rezeption und Wirkung politischer Rituale und Zeremonien ist nicht allein aus der Interpretation von Bildern oder Beschreibungen zu verstehen. Demonstrative Untertanenliebe, dies wird bei Buschel deutlich, konnte auch ein Mittel sein, den Monarchen unter Druck zu setzen.

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