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Dieses Buch wendet sich gegen den uns immer mehr bedrohenden und wuchernden Moloch Staat. Es enthält eine aufsehenerregende philosophische Herausforderung an die verbreitetsten politischen und sozialen Auffassungen unserer Zeit, sowohl die liberalen, sozialistischen als auch konservativen. "Anarchie, Staat, Utopia" widerspricht der heute vorherrschenden Meinung, daß das Wohl der Menschen nur durch ein Mehr an Staat erreicht werden kann. Der Autor deckt einen Widerspruch unserer Gesellschaft auf, die einerseits soziale Sicherung durch den Staat fordert und andererseits ein Höchstmaß an individueller Freiheit beansprucht. Mit zwingender Logik, gedanklicher Tiefe und außerordentlichem Scharfsinn legt Nozick schonungslos dar, welcher Illusion unsere Gesellschaft erliegt, wenn sie der Maschinerie unseres Staates immer mehr Aufgaben aufbürdet, in der Erwartung, daß nur Bürokratie und Verwaltung in der Lage wären, die Probleme der Menschen zu lösen. Dieser scheinbar unaufhaltsamen Entwicklung stellt Nozick seine These eines Minimalstaates entgegen: Der Staat ist laut Nozick nur gerechtfertigt, wenn er streng auf die Funktion des Schutzes gegen Gewalt, Diebstahl, Betrug und Durchsetzung von Verträgen beschränkt wird. Jedes weitergehende staatliche Eingreifen würde, wie Nozick glänzend darlegt, notwendigerweise die Rechte des einzelnen verletzen. Daraus ergeben sich zwei bemerkenswerte Folgerungen, denen ausführlich nachgegangen wird: ”Der Staat darf seinen Zwangsapparat nicht dazu einsetzen, einige Bürger dazu zu bringen, anderen zu helfen oder jemandem um seines eigenen Wohles oder Schutzes willen etwas zu verbieten.
Robert Nozick's Anarchy, State and Utopia is one of the works which dominates contemporary debate in political philosophy. Drawing on traditional assumptions associated with individualism and libertarianism, Nozick mounts a powerful argument for a minimal `nightwatchman' state and challenges the views of many contemporary philosophers, most notably John Rawls. Jonathan Wolff's new book is the first full-length study of Nozick's work and of the debates to which it has given rise. He situates Nozick's work in the context of current debates and examines the traditions which have influenced his thought. He then critically reconstructs the key arguments of Anarchy, State and Utopia, focusing on Nozick's Doctrine of Rights, his Derivation of the Minimal State, and his Entitlement Theory of Justice. The book concludes by assessing Nozick's place in contemporary political philosophy.
Repeatedly and successfully, the celebrated Harvard philosopher Robert Nozick has reached out to a broad audience beyond the confines of his discipline, addressing ethical and social problems that matter to every thoughtful person. Here Nozick continues his search for the connections between philosophy and "ordinary" experience. In the lively and accessible style that his readers have come to expect, he offers a bold theory of rationality, the one characteristic deemed to fix humanity's "specialness." What are principles for? asks Nozick. We could act simply on whim, or maximize our self-interest and recommend that others do the same. As Nozick explores rationality of decision and rationality of belief, he shows how principles actually function in our day-to-day thinking and in our efforts to live peacefully and productively with each other. Throughout, the book combines daring speculations with detailed investigations to portray the nature and status of rationality and the essential role that imagination plays in this singular human aptitude.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,0, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Die großen Philosophen der Geschichte haben sich stets darum bemüht, die Gesellschaft, in der sie leben, zu analysieren und zu interpretieren. Schon immer war es ein menschliches Verlangen die Zusammenhänge sozialer Netzwerke und Gesellschaften zu verstehen, Hintergründe aufzudecken und gesellschaftliche Phänomene zu erklären. Ein zentraler Punkt dieser Diskurse war die Frage nach der Gerechtigkeit. Vor allem im Feld der Politikwissenschaft und der Systemlehre steht die Frage nach gerechten Systemen, Regelungen und Verhaltensweisen im Vordergrund. Bereits die alten Griechen, allem voran Platon und Aristoteles, entwarfen Theorien von Staatssystemen, welche den Bürgern zu einem guten Leben verhelfen sollten und dabei gerecht sind. Bis in die heutige Postmoderne besteht eine Debatte um diese Thematik. Durch die Veröffentlichung zweier Werke Anfang der 1970er Jahre geriet die Auseinandersetzung wieder in den Fokus der Öffentlichkeit: John Rawls und Robert Nozick entwarfen jeweils gegensätzliche Theorien eines gerechten Staates, provozierten die Gelehrtenwelt durch extreme Thesen und brillierten, trotz der vielen Kritikpunkte, mit neuem Gedankengut, welches sie mit bereits bestehenden Theorien verknüpften. Entgegen John Rawls, der sich für einen relativ umfassenden Staat mit Umverteilungsaufgaben aussprach und damit weitestgehend im Trend der Zeit lag, entwickelte Nozick eine interessante Verteidigung des Libertarismus (heute auch häufig neo-Liberalismus) der Neuzeit. Sein Werk „Anarchie, Staat und Utopia“, welches 1974 erschien und eine Reaktion auf John Rawls ́ „Theorie der Gerechtigkeit“ war, ist eine deutliche Absage an einen auf Verteilungsgerechtigkeit basierenden Staat (vgl. Arnswald 2007). Aufbauend auf Lockes ́ Naturzustand zeichnet Nozick einen Minimalstaat, der die Rechte des Bürgers zwar schützt, aber sämtliche Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen, z.B. durch Steuern, unterlässt. Nozick selbst schreibt über seine Schlussfolgerungen: „Unsere Hauptergebnisse bezüglich des Staates lauten, dass ein Minimalstaat, der sich auf einige eng umgrenzte Funktionen, wie den Schutz gegen Gewalt, Diebstahl, Betrug oder die Durchsetzung von Verträgen beschränkt, gerechtfertigt ist.“ (Nozick 1976: 11)
English summary: In his famous work, Anarchy, State, and Utopia, the political philosopher Robert Nozick justified a minimal state. The state should be constrained to guarantee individual rights. Due to the entitlement theory of justice, any distribution of holdings is supposed to be justified if no coercive violation of natural rights has taken place during the initial acquisition of previously unowned things and subsequent transfers. Unjust transactions of the past have to be corrected. Bodo Knoll compares Nozick's arguments with alternative libertarian theories of the state. A reconstruction from an economic point of view shows several links to economic concepts and theories. In addition, the author criticizes the entitlement theory of justice and the justification of the minimal state from an economic and a philosophical perspective. German description: Der Philosoph Robert Nozick versucht in seinem Werk Anarchy, State, and Utopia einen Minimalstaat zu rechtfertigen, dessen Funktion auf die Sicherung individueller Rechte beschrankt ist. Nach der Anspruchstheorie ist jede Eigentumsverteilung gerecht, wenn sie das Ergebnis der zwangfreien Aneignung herrenloser Gegenstande und der freiwilligen Ubertragung von Eigentum ist oder alle ungerechten Transaktionen der Vergangenheit berichtigt sind. Im vorliegenden Buch vergleicht Bodo Knoll den Ansatz von Nozick mit alternativen Begrundungsversuchen libertarer Gesellschaftsutopien. In einer Rekonstruktion der Argumentation arbeitet er zahlreiche Bezuge zu okonomischen Konzepten heraus: Anknupfungspunkte bestehen sowohl zur Wohlfahrtsokonomik und zur okonomischen Analyse des Rechts als auch zur modernen Theorie des Foderalismus und zur Social Choice-Theorie. Die Ableitung des Minimalstaats und die Anspruchstheorie werden aus okonomischer und philosophischer Perspektive kritisiert. Beispielsweise begunstigen Nozicks Annahmen uber den anarchischen Naturzustand die Ableitung eines Minimalstaats. Marktversagenstatbestande betreffen nicht nur das Gut Schutz. Bodo Knoll diskutiert, ob absolute und vollstandige Eigentumsrechte widerspruchsfrei aus der Anspruchstheorie begrundet werden konnen und ob die resultierende Eigentumsverteilung eine intergenerative Ungerechtigkeit darstellt. Zudem erweist sich die Berichtigung ungerechter Aneignungen und Transfers angesichts fehlender Informationen als schwierig. Nozicks Kritik an strukturellen Gerechtigkeitsgrundsatzen fuhrt in ein Dilemma, weil auch die Anspruchstheorie einen vagen Gerechtigkeitsbegriff definiert.
In this brilliant and widely acclaimed book, winner of the 1975 National Book Award, Robert Nozick challenges the most commonly held political and social positions of our age—liberal, socialist, and conservative.
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