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Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und Gesundheit. Die Sehnsucht und das Streben des überwiegenden Teils aller Menschen nach Frieden ist unzweifelhaft. Ob Atheist oder Ungläubiger, Humanist, Freidenker, Christ oder Angehöriger einer anderen Religion, Sozialist, Sozialdemokrat, Christdemokrat, Kommunist, Linker, Landwirt oder Handwerker, Intelektueller oder Industrieller, ob jung oder alt, alle sollte der Wunsch nach einem dauerhaften Frieden vereinen, der diesen Namen wirklich verdient. Jeder Krieg oder jede kriegerische Auseinandersetzung, egal wo sie geführt werden, kostet Menschen Leben oder ihre Gesundheit. Egal ob Militärangehöriger oder Zivilperson. Wie diesem Anliegen in der Deutschen Demokratischen Republik und nach ihrem Anschluss an die Bundesrepublik Deutschland versucht wurde zu entsprechen, wird vom Autor an Hand zahlreicher Beispiele erläutert. Die Rolle der evangelischen Kirche als "Kirche im Sozialismus", ihre Stellung zum Staat sowie ihre unterschiedlichen bzw. gemeinsamen Positionen in den verschiedenen Entwicklungsetappen der 41-jährigen Geschichte des anderen deutschen Staates bzw. das Verhältnis zwischen den beiden deutschen Staaten (1949 bis 1990) werden skizzenhaft umrissen. Die konsequente Trennung zwischen Staat und Kirche, auch ein Anliegen des Grundgesetzes für die alte Bundesrepublik Deutschland "es besteht keine Staatskirche", steht dabei im Mittelpunkt.
Zwar gibt es über das Scheitern der Weimarer Republik und den Nationalsozialismus eine Fülle grundlegender Werke, aber die theoretische Entwicklung des nationalen Sozialismus - als die Zusammenführung der zunächst völlig konträren Elemente Sozialismus und Nationalismus - ist bislang nicht grundlegend behandelt worden. Eine Lücke, die durch "diese überaus lesenswerte Studie" (Karl Dietrich Bracher) über die deutsche Ideologiediskussion nach 1918 geschlossen wird. Der Autor analysiert die zentralen Vertreter Friedrich Naumann, Oswald Spengler, Ferdinand Tönnies, Walther Rathenau, Wichard von Moellendorff, Arthur Moeller van den Bruck, Ernst Niekisch, den Tatkreis, Ernst Jünger und Werner Sombart. Er zeigt die Bezüge und Verbindungen zwischen ihnen und beschreibt schließlich den Nationalsozialismus als Hauptanwendungsfall dieser für Deutschland neuen ideologischen Synthese. Dabei wird auch deutlich, daß die Publizisten des nationalen Sozialismus durchaus eigenständig ihre Modelle aus der deutschen und preußischen Vergangenheit ableiteten und keineswegs Hitlers NS-Staat als angestrebtes Modell vor Augen hatten. "Es ist erstaunlich, daß ein solches Buch nicht schon früher geschrieben wurde. (...) Wie dieser geistige Prozeß der Zusammenführung von Nationalismus und Sozialismus vor sich ging, welches seine herausragenden Repräsentanten waren und wie diese Geistesbewegung in den historischen Nationalsozialismus mündete, ist das Thema dieser Untersuchung, die sich durch eine klare Gedankenführung, eine unpolemische, jedoch kritische Auseinandersetzung mit den führenden Vertretern einer Idee des nationalen Sozialismus auszeichnet und als ein wichtiger Beitrag zur politischen Ideengeschichte Deutschlands in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts anzusehen ist. (...) Christoph Werth hat das große Verdienst, diese diffuse Ideenbewegung genau und umfassend analysiert und in ihrer Fatalität für die deutsche Geschichte dokumentiert zu haben." Die Zeit, 14. 3. 1997 "(...) Nic
Nachdruck des Originals von 1921.

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