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Looking at a series of intimate moments that affect people, the author of three "New York Times" Notable Books offers fresh essays on how everyday lives are shaped by modern capitalism. 2 charts.
In vielen westlichen Ländern sind rechte, nationalistische Bewegungen auf dem Vormarsch. Wie ist es dazu gekommen? Arlie Russell Hochschild reiste ins Herz der amerikanischen Rechten, nach Louisiana, und suchte fünf Jahre lang das Gespräch mit ihren Landsleuten. Sie traf auf frustrierte Menschen, deren "Amerikanischer Traum" geplatzt ist; Menschen, die sich abgehängt fühlen, den Staat hassen und sich der rechtspopulistischen Tea-Party-Bewegung angeschlossen haben. Hochschild zeigt eine beunruhigende Entwicklung auf, die auch in Europa längst begonnen hat. Hochschilds Reportage ist nicht nur eine erhellende Deutung einer gespaltenen Gesellschaft, sondern auch ein bewegendes Stück Literatur. "Jeder, der das moderne Amerika verstehen möchte, sollte dieses faszinierende Buch lesen." Robert Reich "Ein kluges, respektvolles und fesselndes Buch." New York Times Book Review "Eine anrührende, warmherzige und souverän geschriebene, ungemein gut lesbare teilnehmende Beobachtung. ... Wer ihr Buch liest, versteht die Wähler Trumps, weil sie auf Augenhöhe mit ihnen und nicht über sie spricht." FAZ
In private life we try to induce or suppress love, envy, and anger through deep acting or "emotional work," just as we manage our outer expressions through surface acting. But what happens when this system of adjusting emotions is adapted to commercial purposes? Hochschild examines the cost of this kind of "emotional labor." She vividly describes from a humanist and feminist perspective the process of estrangement from personal feelings and its role as an "occupational hazard" for one-third of America's workforce.
Kontrolle und Regulierung der eigenen Gefühle werden sowohl im Privatleben als auch im modernen Arbeitsleben immer wichtiger. Vor allem im Dienstleistungs- und im sozialen Bereich, wo bevorzugt Frauen arbeiten, sind viele Menschen gezwungen, ihre Gefühle fortwährend zu zensieren. In ihrem zuerst 1983 erschienen Buch zur Kommerzialisierung der Gefühle schildert Hochschild sehr anschaulich, wie das ”Gefühlsmanagement“ die menschliche Psyche beeinflusst und wie dabei Herz und Verstand zusammenwirken. Das Buch ist ein grundlegender Beitrag zu einer soziologischen Theorie der Gefühle und gibt darüber hinaus spannende Einblicke in die privaten und beruflichen ”Gefühlsstrategien“, die eigenen wie die der anderen.
Diese Studie aus den USA untersucht die Situation berufstätiger Eltern zwischen den Anforderungen einer globalisierten Arbeitswelt und denen des Familienlebens. Es bleibt buchstäblich ,Keine Zeit'. Warum das so ist, zeigt dieses Publikation über die Praxis eines Unternehmens im Mittleren Westen der USA. In Interviews mit den Beschäftigten eines großen amerikanischen Konzerns geht die Autorin der Frage nach, warum so viele Eltern über Zeitnot klagen und trotzdem nur wenige die familienfreundlichen Arbeitszeitregelungen des Unternehmens nutzen. Noch vor dem ersten Interview ermittelte Hochschild, dass nur 3 % aller Beschäftigten mit Kindern von 13 Jahren und jünger Teilzeit arbeiteten; nur ein Prozent machte Job Sharing; gerade ein Drittel der Eltern hatten flexible Arbeitszeiten - die übrigen arbeiteten neun oder zehn Stunden am Tag mit festen Zeiten. Alle kannten das vielfältige Angebot der fortschrittlichen Unternehmung, welche zum Ziel hat, die Karriere und Familie problemlos miteinander zu verbinden. Weshalb nutzten so viele Eltern nicht die großzügigen Angebote von Amerco? In den 130 Interviews kristallisierte sich heraus, dass sie weitgehend dem Bild vom "idealen" Angestellten entsprechen wollten - ein in den USA weit verbreitetes Leitbild, in dessen Zentrum Flexibilität steht: die Bereitschaft, ohne Widerspruch andere Aufgaben in der Firma zu übernehmen, Überstunden zu machen, in Notfällen die Arbeit anderer mit zu erledigen oder jederzeit umzuziehen.
In The Death and Life of Great American Cities durchleuchtet Jane Jacobs 1961 die fragwürdigen Methoden der Stadtplanung und Stadtsanierung in Amerika, der "New Yorker" nannte es das unkonventionellste und provozierendste Buch über Städtebau seit langem. Die deutsche Ausgabe wurde schnell auch im deutschsprachigem Raum zu einer viel gelesenen und diskutierten Lektüre. Sie ist jetzt wieder in einem Nachdruck zugänglich, mit einem Vorwort von Gerd Albers (1993), das nach der Aktualität dieser Streitschrift fragt.
Die betreute Generation Irgendwas läuft hier falsch. Wie sonst ist das wachsende Unbehagen von Eltern zu erklären, die ihre Kinder kaum noch sehen, weil sie im Büro sitzen, vorgeblich um sich selbst zu verwirklichen? Wie die Untersuchungen zu Stresshormonen bei Krippenkindern, die hier locker mit Topmanagern mithalten? Warum überlassen immer mehr Eltern die Verantwortung für ihre Kinder ganz selbstverständlich fremden Menschen? Eltern, die in ihrer Jugend noch »We don’t need no education« riefen. Eltern, die ihren Kindern Pippi Langstrumpf vorlesen. Rainer Stadler, Journalist und Vater, macht sich auf die Suche nach Gründen für den Sinneswandel und erkennt ein System: Aus kühl kalkulierten ökonomischen Gründen propagiert eine Koalition aus Politik und Wirtschaft seit Jahren den massiven Ausbau der Kinderbetreuung und hat das Leben der Familien und der Gesellschaft insgesamt tiefgreifend verändert. Wer sich gegen die verordnete Ganztagsbetreuung stellt, ist auch gegen Emanzipation und Förderung, jeder leise Zweifel wird damit im Keim erstickt. Rainer Stadler stößt eine längst überfällige Diskussion an. Sie betrifft uns alle.

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