Download Free Die Regeln Der Arbeit Book in PDF and EPUB Free Download. You can read online Die Regeln Der Arbeit and write the review.

"""Arbeit um jeden Preis"" ist zum Leitmotiv in Politik und Wirtschaft geworden. ""Gute Arbeit"" - die qualitative Seite menschlicher Arbeit ist unter dem Druck der Massenarbeitslosigkeit fasst in Vergessenheit geraten. Doch seit einiger Zeit regt sich Widerstand gegen diese Entwertung menschlicher Arbeit. Dieser Band gibt einen Überblick über die Projekte von ILO, EU, Gewerkschaften und Kirchen in Europa, die sich für ""Gute Arbeit"" engagieren. Die entsprechenden Beiträge sind von Mitarbeitenden der jeweiligen Projekte verfasst. Die Vorstellung der verschiedenen Projekte wird durch praktische Anregungen zur Auseinandersetzung mit der Arbeitswelt ergänzt. Sozialethische Reflexionen zur menschlichen Arbeit sowie eine Dokumentation der wichtigsten Stellungnahmen zum Thema aus den evangelischen Kirchen in Deutschland runden den Band ab. "
Der Band untersucht aus verschiedenen Perspektiven die Genese, Funktionsweise und Wirkung von sprachlich vermittelten gesellschaftlichen Leitbildern. Diese sprachlichen Realisationen von diskurspragenden Denkmustern konnen linguistisch als Schlusselworter oder Metaphern erfasst werden. Die hier vorgelegten Studien untersuchen an einer Fulle von Einzelbeispielen, wie Leitbilder in kompakten, kommunizierbaren und positiv besetzten sprachlichen Formeln verdichtet werden und wie diese Formeln den Bestand an kollektiv geteilten Wert- und Normalitatsvorstellungen festigen und weiterverbreiten. Die allen Beitragen zugrunde liegende These ist, dass Subjekte die 'objektive' Wirklichkeit durch Versprachlichung, also durch Kommunikation erst 'erschaffen'. Durch die Zusammenfuhrung von Theoremen der Soziologie und der Linguistik erarbeiten die Autoren eine neue Sichtweise im Hinblick auf den Prozess der Leitbildentwicklung und damit des 'Weltentwurfs'. Sie konnen u. a. zeigen, dass ein gesellschaftliches Leitbild seine grosste (unbewusste) Wirkmachtigkeit gerade dann entfaltet, wenn die offentliche Diskussion uber seine Relevanz abgeebbt ist, d.h., wenn sich keine sprachlichen Manifestationen im offentlichen Diskurs mehr beobachten lassen. Der Band enthalt u. a. Beitrage von Brigitte Aulenbacher, Susan Geideck, Karsten Kassner, Josef Klein, Wolf-Andreas Liebert, Andreas Musolff, Tilla Siegel, Franc Wagner, Petra Wassermann und Martin Wengeler. "
Wer arbeitete, was Arbeiten bedeutete und wie zu arbeiten sei, war immer umstritten. Die Beiträge erkunden die Semantiken von Arbeit und Nicht-Arbeit teils in diachronen oder synchronen Überblicken, teils in detaillierten Studien zu konkreten Situationen des Wortgebrauchs. Der Schwerpunkt liegt auf der europäisch-amerikanischen Moderne vom klassischen Industriezeitalter bis in die neuen Arbeitswelten der Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft. Auch werden kontrastierend Arbeitsbegriffe in nicht-westlichen Gesellschaften thematisiert, die so eine vergleichende und transfergeschichtliche Perspektive erlauben.
The volume Regeln der Bedeutung ('Rules of meaning') marks the launch of REVISIONEN, a projected series of some eight volumes on basic concepts of literary theory. The series aims to reflect on central concepts of literary studies which have become questionable or problematic in the course of recent debates and to open up new perspectives on them in order to make them available for research in a new manner. Such concepts include, for example, 'meaning', 'literature', 'interpretation'. The series takes an interdisciplinary approach, drawing not only on literary theory but also on art history, music, philosophy, linguistics, and psychology.
Die strukturelle Krise der Vollbeschäftigungsgesellschaft nimmt dem Verständnis der Arbeit als zentralem Moment der Lebensplanung und als selbstverständlichem Grundwert der Gesellschaft die überkommene Selbstverständlichkeit. Diesen ebenso offensichtlichen wie einschneidenden Befund hat die geisteswissenschaftliche Klasse der BBAW zum Anlaß genommen, in einer Reihe von Vorträgen das Konzept der Arbeit und ihre Rolle in verschiedenen Kulturen und wechselnden historischen Perioden zum Thema zu machen, um veränderte Perspektiven für die gegenwärtige Situation zu gewinnen. Diskutiert werden nicht nur die in bezug auf die Rolle der Arbeit unerwartet unterschiedlichen Wertsysteme der europäischen Entwicklung von der Antike bis zur Neuzeit, sondern auch mehrere durch eigene religiös-kulturelle Wertsysteme geprägte Traditionen. Neben Grundlinien der jüdischen und der islamischen Kultur werden etwa die Bedingungen im klassischen und modernen China und in afrikanischen Kulturen thematisiert. Auch ohne die Illusion, aus solchen Vergleichen Maximen für die Lösung von Problemen der (post-)modernen Industriegesellschaften gewinnen zu können, sind die Divergenzen möglicher Lebensformen und Wertsysteme aufschlußreich, oft überraschend und insofern vielleicht doch hilfreich.

Best Books